Personalpronomen im Akkusativ – Erklärungen, Beispiele, Übungen

Personalpronomen im Akkusativ stehen stellvertretend für eine Person oder Sache. Sie sind besonders wichtig, weil 90 % aller Verben den Akkusativ brauchen und die Pronomen deshalb in sehr vielen Sätzen vorkommen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Personalpronomen im Akkusativ sind „mich, dich, ihn, sie, es, uns, euch, sie, Sie"
  • Sie ersetzen Menschen oder Dinge
  • Der Akkusativ beantwortet die Frage „wen oder was?“
Personalpronomen Akkusativ

Inhaltsverzeichnis

Überblick über die Personalpronomen im Akkusativ

Die Personalpronomen ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie stehen anstatt Namen oder Nomen. Der Akkusativ ist neben Nominativ, Genitiv und Dativ einer der vier Fälle im Deutschen.

In der deutschen Sprache bestimmen das Verb und die Präposition, in welchem Fall das Objekt stehen muss. Der Großteil aller Verben brauchen den Akkusativ. Deshalb sind die Personalpronomen im Akkusativ so wichtig!

Beispiele

  • Ich sehe ihn morgen beim Elternabend.
  • Ich treffe euch später im Park.
  • Ich backe gerne für dich.

Hier finden Sie eine Liste aller Verben mit Akkusativ und Verben mit Dativ.

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Tipp

Die Artikel der, die, das tragen das gleiche Nominativ-Signal wie die Personalpronomen:

  • der → er
  • die → sie
  • das → es

Die Artikel den, die, das tragen das Akkusativ-Signal genauso wie das Personalpronomen im Akkusativ.

  • den → ihn
  • die → sie
  • das → es

Formen der Personalpronomen im Akkusativ

Die Personalpronomen im Akkusativ haben folgende Formen.

PersonPersonalpronomen
1. Person Singularmich
2. Person Singulardich
3. Person Singular (er)ihn
3. Person Singular (sie)sie
3. Person Singular (es)es
1. Person Pluraluns
2. Person Pluraleuch
3. Person Pluralsie
Höflichkeitsform (Sie)Sie

Satzbau mit Personalpronomen im Akkusativ

Beim Satzbau mit Personalpronomen im Akkusativ gibt es eine Besonderheit. Normalerweise steht der Akkusativ im Satz immer am Ende.

Beispiel

  • Ich schenke meiner Oma Blumen.

Gibt es aber ein Personalpronomen im Akkusativ, so steht das Personalpronomen gleich nach dem Verb an 3. Position! Vor dem Dativ.

Beispiel

  • Ich schenke sie meiner Oma.
  • Ich schenke sie (Akkusativ) ihr (Dativ).

Dieses Phänomen nennt sich Inversion und tritt immer dann auf, wenn wir ein Pronomen im Akkusativ im Satz haben.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Satzbau:

Keine Lust mehr auf Personalpronomen im Akkusativ? Wie wäre es dann mit diesen Themen?

Unterschied Personalpronomen Akkusativ Dativ

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Akkusativ und Dativ bei Personalpronomen kaum und klingen oft ähnlich.

Der Unterschied liegt im Fall, den das Verb oder die Präposition verlangt. Der Akkusativ beantwortet die Frage wen oder was?. Der Dativ die Frage wem?.

Beispiele

Ich sehe ihn.

Akkusativ – Wen sehe ich?

Ich helfe ihm.

Dativ – Wem helfe ich?

Hier finden Sie eine Übersicht der Personalpronomen im Dativ.

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Tipp

Beim Akkusativ kann es sich um Menschen oder Dinge handeln. Der Dativ bezieht sich fast immer auf Personen. 

Die Formen der Personalpronomen im direkten Vergleich:

Person im Dativ im Akkusativ
1. Person Singular mir mich
2. Person Singular dir dich
3. Person Singular (er) ihm ihn
3. Person Singular (sie) ihr sie
3. Person Singular (es) ihm es
1. Person Plural uns uns
2. Person Plural euch euch
3. Person Plural ihnen sie
Höflichkeitsform (Sie) Ihnen Sie

Einige wenige Verben erfordern sowohl Dativ als auch Akkusativ. Dazu gehören beispielsweise schenken und zeigen. Wem etwas geschenkt oder gezeigt wird, steht im Dativ. Das Geschenk oder Objekt im Akkusativ.

Beispiele

Ich schenke ihm (Dativ) ein Buch (Akkusativ).

Sie zeigte mir (Dativ) den Weg (Akkusativ).

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