Präpositionalpronomen / Pronominaladverbien im Überblick

Präpositionalpronomen und Pronominaladverbien bezeichnen dieselbe Sache. Es handelt sich nur um zwei verschiedene Namen. Sie werden verwendet, um eine Präposition mit Nomen zu ersetzen. Beispiel: „Ich interessiere mich für Fußball.“ – „Oh cool! Ich interessiere mich auch dafür!“

Das Wichtigste im Überblick

  • Präpositionalpronomen und Pronominaladverbien bezeichnen dieselbe Sache
  • Sie werden verwendet, um eine Präposition mit Nomen zu ersetzen
  • Man benötigt dafür das Wort „da“ + Präposition (z. B. darauf, darum)

Inhaltsverzeichnis

Präpositionalpronomen im Überblick

Präpositionalpronomen braucht man, wenn man eine Präposition mit Nomen nicht wiederholen möchte.

Beispiele

  • „Ich interessiere mich für Fussball, und du?“ „Ich interessiere mich nicht für Fussball.“ → Besser: „Ich interessiere mich nicht dafür.“
  • Wofür interessierst du dich?“ „Für Tennis.“

Hier finden Sie weitere Informationen zu Substantiven:

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Was ist ein Pronomen?

Das Wort Pronomen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „für ein Nomen“. Das heißt: Ein Pronomen steht anstelle eines Nomens im Satz.

Wenn Sie eine Präposition mit Nomen durch ein Pronominaladverb ersetzen, brauchen Sie das Wort da + Präposition. Beginnt die Präposition mit einem Vokal (a, e, i, o, u), so wird aus da ein dar. Abhängig davon, was ersetzt wird, entstehen verschiedene Präpositionalpronomen. Dazu gehören:

damit

davon

darauf

darin

Im Deutschen kommt das besonders häufig bei Verben vor, die nicht alleine stehen können. Diese Verben sind oft reflexiv und brauchen eine Präposition. Man nennt sie reflexive Verben mit Präposition. Dazu gehören beispielsweise sich kümmern um, sich bedanken bei oder sich freuen auf.

Hier finden Sie weitere Informationen zu reflexiven Verben und reflexiven Verben mit Präpositionen:

Präpositionalpronomen in Aussage- und Fragesätzen

In Aussagesätzen und Entscheidungsfragen verwendet man da + Präposition.

Beispiele

Kümmerst du dich darum?
Er freut sich darauf!
Maria hat sich nie davon erholt.

Stehen Pronominaladverbien allerdings als Fragewort, brauchen Sie stattdessen wo, bzw. wor + Präposition.

Beispiele

Wovon hat sich Maria erholt?
Worum kümmerst du dich?
Worauf freust du dich?

Umgangssprachlich hört man bei Fragen oft auch Präposition + was. In der Schriftsprache sollte das allerdings nicht verwendet werden.

Beispiele

Von was hat sich Maria erholt?
Um was kümmerst du dich?
Auf was freust du dich?

Tipp

Im gesprochenen Deutsch wird das Präpositionalpronomen oft getrennt – ähnlich wie bei trennbaren Verben.

Beispiele

  • Da kann ich nichts für.
  • Da gehe ich nicht runter.

Hier finden Sie weitere Informationen zu trennbaren Verben:

Bildung der Präpositionalpronomen

Treffen zwei Vokale aufeinander, wird zur einfacheren Aussprache ein „r“ eingefügt. Beispielswiese: da endet mit einem Vokal, die Präposition beginnt mit einem Vokal.

Richtig: darauf

Falsch: daauf

Richtig: darunter

Falsch: daunter

Dieses Prinzip gilt auch bei der Bildung mit wo + Präposition:

Richtig: worauf

Falsch: woauf

Richtig: worunter

Falsch: wounter

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