Die Brezel

Heute machte meine Mitschülerin im Sprachkurs eine Präsentation über das Thema „Oktoberfest“. Darüber hinaus hat sie Brezeln für uns mitgebracht. Brezel, Schnitzel, das Bier im Oktoberfest…Alle sind weltbekannte Symbole von München und Bayern. Für mich ist die Brezel das leckerste Brot in Deutschland. Auch die Form der Brezel finde ich selbst sehr besondere. Eine Mitschülerin aus Palästina stimmt mir zu und wir kaufen Brezeln zumindest dreimal pro Woche bei einer Bäckerei in der U-Bahn-Station „Karlsplatz“. Manche meine Freunde in China haben beim Reisen auch Brezeln probiert. Leider gefällt ihnen die Brezel manchmal nicht, weil die Brote in China immer süß schmecken und die Härte der Brezel für sie auch ungewohnt ist. Auf diesem Punkt neige ich mehr zu Deutschland, weil die Brote hier verhältnismäßig gesunder sind.

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Die Katze bei meiner Gastfamilie

Bevor ich bei meiner Gastfamilie in München wohne, habe ich niemals eine Katze als Haustier gepflegt. Als ich in China durch die Email meiner Gastfamilie von der Katze gewusst, freute ich mich darauf, mich mit ihr zu treffen. Sie ist eine zehnjährige, ruhige Katze. Meine Gastgeberin mag sie sehr und nennt sie „mein liebes Kind“. Jeden morgen sitzt sie vor der Tür meines Schlafzimmers und wartet darauf, dass ich aufstehe und sie füttere. Während ich das Futter in ihre Schüssel einfülle, lehnt sie sich gemütlich an mein Bein. Auf diesem Foto kann man sie sehen. Sie trägt meinen Pullover, dessen Stoffe bei der Wäsche geschrumpft hat. Die Größe meinen Pullover ist nun zu klein für mich, aber es passt ihr gut.

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Eine kleine Feier

Heute hat eine Mitschülerin in meinem Sprachkurs Geburtstag. Sie möchte mit uns zusammen feiern und hat zu Hause einen Geburtstagkuchen gebackt. Es ist für uns eine große Überraschung! Während der Pause sangen wir zusammen Geburtstagslied und einige von uns haben das Geburtstagskind umarmt. Von diesem Moment an sind wir nicht nur Mitschüler, Mitschülerinnen und Lehrer, sondern auch eng befreundet. Der Kuchen, der aus Karotten und Schokoladen gemacht wurde, hat mir gut geschmeckt. Wie sie gesagt hat, ist dieser Kuchen sehr beliebt und typisch in ihrem Land. Alle lachten vor Glück.

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Ⅶ Geburtstagfeier

Es ist ein glücklicher Zufall, dass meine Gastgeberin Petra und ich am selben Tag Geburtstag haben. Am Abend hatten wir eine Geburtstagfeier. Zum Geburtstag wurden einige Freuden und Familienmitglieder von Petra eingeladen. Petra hat eine Schokoladentorte gemacht und Martin hat Steaks gegrillt. Wir haben uns gut unterhalten und lachten vor Glück.

Bevor ich nach München kam, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich in Zukunft in einem so familiären Ton mit Ausländern reden wurde. Bei meiner Gastfamilien fühle ich mich genauso wohl wie mein Zuhause.

An dem nächsten Tag erzählte ich einer Mitschülerin im Kurs meine Erfahrung. Sie kommt aus Brasilien und wohnt auch bei einer Gastfamilie. Wir beide glauben, dass wir Glück haben, bei netten Gastfamilien zu wohnen

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Ⅵ Zugspitze

An diesem Tag hatte ich meinen zwanzigsten Geburtstag, deshalb wollte ich etwas Besonderes machen. Bevor ich in München angekommen bin, habe ich schon gehört, dass die Landschaften des nördlichen Alpenvorlandes sehr schön sind. Deshalb fuhr ich auf die Zugspitze, um einen guten Überblick zu genießen. Die Fahrt von München bis Zugspitze dauerte insgesamt dreieinhalb Stunden und ich bin dreimal umgestiegen. Als ich endlich auf die Spitze erreichte, lohnte die Landschaft mir meine Mühe.

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Ⅴ Motorrad

Mein Gastgeber Martin hat zwei Motorräder. Obwohl man mit einem Auto schneller am Ziel ankommen kann, fährt Martin lieber mit seinem Motorrad, weil es ihm einen breiteren Anblick anbieten kann. Bevor ich nach Deutschland angekommen bin, bin ich niemals mit Motorrad gefahren. Ich dachte, dass das schnell fahrende Motorrad sehr gefährlich sein konnte. Aber meine Meinung verändert sich während meines Aufenthaltes in Deutschland. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass die Motorräder normalerweise Helme tragen und viele Leute sich gegen Unfall versichern. Deshalb habe ich keine Angst und machte mit Martin eine Stadtrundfahrt. Er lenkte das Motorrad und ich saß hinter ihm. Auf der Autobahn fuhren wir mit einer höchsten Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern. Ich mag diese rasante Fahrt!

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Ⅳ Eine evangelische Kirche

An der DeutschAkademie habe ich viele Leute kennengelernt. Wir kommen aus verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche Gewohnheiten. Ein Italiener gehört der evangelischen Kirche an und habe mich über diese Religion erzählt. Außerdem begleitet er mich, eine evangelische Kirche zu besuchen. Als Chinesin kannte ich einmal nur oberflächlich die Religion. Aber dieser Besuch hat mir einen Einblick in Religion gegeben. Beim evangelischen Gottesdienst sind die Formen nicht so streng wie diese in einer katholischen Kirche. Alle Teilnehmer*innen singen zusammen schöne Lieder, deren Rhythmen und Texte statt klassischer Musik und Lateinisch die modernen Eigenschaften haben. Die Religion hält mit der Zeit Schritt.

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Ⅲ Bibliothek

Jeden Tag gehe ich nach dem Sprachkurs in die Bayerische Staatsbibliothek. Die Umgebung und die Atmosphäre gefallen mir sehr gut. Durch die große Glasscheibe kann ich den klaren Himmel genießen und das schöne Wetter stimmt mich heiter. In dieser Bibliothek konzentriere ich mich auf mein Deutschlernen und kann sehr effizient Kenntnisse erwerben. Als ich am ersten Tag dahinfuhr, bin ich zufällig eine Mitschülerin in meinem Sprachkurs begegnet. Von damals an treffen wir uns oft in der Bibliothek. Wir beide studieren Germanistik an unseren jeweiligen Universitäten und teilen unsere Ansicht über viele Themen. Sie ist meine erste Freundin unter die Leute, die ich an der DeutscheAkademie kennengelernt habe.

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Ein Ausflug an den Königssee

Meine Gastfamilie reist sehr gerne und lädt mich herzlich ein, zusammen zu reisen. Am letzten Wochenende machten wir zusammen einen Ausflug an den Königssee. Wir sind mit dem Auto dorthin gefahren. Wir hatten Glück, weil es den ganzen Tag über heiter war. Auf dem Weg habe ich viele schöne Bauernhöfe gesehen. Die Fahrt zwischen München und dem Königssee dauerte ungefähr eineinhalb Stunde. Obwohl wir angesichts des Verkehrs sehr früh von zu Hause abgebrochen sind, sind wir erst um 11 Uhr ans Ziel gekommen. Am Eingang hat sich eine Schlange der Touristen gebildet und wir müssten noch eine halbe Stunde warten. Aber wir glaubten, dass die Landschaft die Mühe und die Wartezeit lohnt.

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Meine Präsentation

Beim Sprachkurs hat jede(r) Teilnehmer*in eine Chance, über ein interessantes Thema zu berichten. Jeden Tag macht eine Person eine Präsentation und die anderen können freiwillig an ihm oder ihr Fragen stellen. Das ist für mich der spannendste Teil des Kurses. Dadurch habe ich die Kultur, Tradition, Geschichte und Landschaft von den anderen Ländern kennengelernt. In meiner Präsentation geht es um ein Märchen von Drachenkönig. Nach dieser Geschichte hat der König neun Söhne und sie werden als Glückbringer gesehen. Deshalb werden sie als Dekoration bei Ausgestaltung der chinesischen Gebäudekomplexe verwendet. Obwohl niemand in China heutzutage an dem Zauber eines Drachen vertraut, steht die Schönheit durch. Ich bin sehr fröhlich, weil die anderen wegen meiner Präsentation Interesse an der chinesischen Architektur haben.

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