HANNOVERliebt – Ein Rundgang

Niedersachsens Landeshauptstadt wird allzu oft unterschätzt – dabei hat sie doch weitaus mehr zu bieten als Messe und Maschsee:

  • alternative Szenenviertel,
  • barockes Flair und
  • das größte Schützenfest der Welt.

Hannover, nur 30 Autominuten von Hildesheim und 1 Stunde von Braunschweig, Wolfsburg und Bielefeld entfernt, hier wird das reinste Hochdeutsch gesprochen – Hannover ist also der ideale Ort, um Deutsch zu lernen. Doch was hat es mit der Redewendung „unterm Schwanz treffen“ auf sich?

Um Hannover zu erkunden, folgt man am besten dem Roten Faden, der sich in Form einer Bodenmarkierung etwa 4,2 Kilometer durch die Innenstadt zieht – vorbei an 36 Sehenswürdigkeiten. Wir starten unseren Stadtrundgang „unterm Schwanz“. Damit ist natürlich nichts Unsittliches gemeint, sondern die Reiterstatue vor dem Hauptbahnhof, die König Ernst August von Hannover auf seinem Pferd darstellt.

Von hier geht‘s los, vorbei am lebhaften Kröpcke mit der berühmten Uhr und weiter zum Neuen Rathaus. Es gehört zu den schönsten Gebäuden der Stadt und liegt direkt am Maschsee. Wir gönnen uns ein Eis am Ufer und schauen den Seglern zu. Am Nordufer des Sees befindet sich die Museumsmeile – vor allem im Sprengel-Museum kommen Kunstkenner auf ihre Kosten.

Wir schlendern weiter, am Leineufer entlang bis nach Linden. Eine der Hauptschlagadern hier ist die Limmerstraße – ein berühmter Szenetreffpunkt der Hannoveraner*innen. Hier wird „gelimmert“, man lässt sich treiben und trinkt gemütlich Bier mit Freund*innen.

Das Kulturzentrum Faust in der alten Bettfedernfabrik ist ein echter Insidertipp: Hier gibt es ausgefallene Streetart, kulturellen Austausch, Flohmärkte und alternative Ausstellungen. Hier lassen wir den Tag ausklingen und sind HannoVERliebt!