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Eine Filmempfehlung

Ewa
Berlin, am 30. März 2017

In dem Kurs haben wir viele interessante Sachen gemacht. Ein Teil davon waren Filmpräsentationen. Jeder von uns musste einen Film wählen und darüber sprechen.

Ich habe Schwierigkeiten mit der Auswahl von nur einem Filmtitel gehabt. Am Anfang habe ich gedacht, dass es gut wäre, einen polnischen Klassiker vorzustellen. Ich habe mich sogar fast für den fünften Teil der Filmreihe „Dekalog“ von Krzysztof Kieślowski aus dem Jahr 1989 entschieden. Der ganze Filmzyklus gilt doch als Meisterwerk, aber um über das Gebot „Du sollst nicht töten“ zu reden, müssten wir die Geschichte eines Mordes kennenlernen. Und nachher noch über die Todesstrafe diskutieren.

Ich wollte aber etwas lustiges und positives zeigen. „Korczak“, der Film von vor kurz gestorbenen Andrzej Wajda, habe ich auch zu düster gefunden. Der Film konnte meine Interesse in jüdische Kultur zeigen und einzigartige Pädagogik erklären, aber als Holocaustgeschichte würde er noch schwieriger als „Dekalog, Fünf“.

Es ist also kein polnischer Klassiker gekommen. Ich habe einen französischen Film „Les Femmes Du 6eme Etage“ präsentiert. Auf Deutsch heißt er „Nur für Personal!“. Der Film ist eine Komödie von Phillipe Le Guey aus dem Jahr 2010.

Die Hauptfigur, Jean-Louis Joubert – gespielt von Fabrice Luchini, ist Besitzer eines Stadthauses in exklusiver Lage in Paris. Der Film spielt im Jahr 1962. Jean-Louis arbeitet als Vermögensverwalter, seine Frau Suzanne verbringt den Tag mit Bekanntinnen und beide Söhne sind auf einem Internat. 

Seit viele Jahren arbeitet Germaine bei der Familie, kommt nun jedoch nicht mit dem Tod von Jouberts Mutter zurecht und kündigt. Suzanne entschließt sich, ein spanisches Dienstmädchen einzustellen. Sie entscheidet sich für die junge Maria, gespielt von Natalia Verbeke – eine spanische Schauspielerin argentinischer Abstammung, die erst vor Kurzem nach Frankreich gekommen ist. Und so fängt alles an!

Jean-Louis beginnt, sich für Spanien, die Sprache und die Kultur zu interessieren. Der Film zeigt nicht nur typische Liebesgeschichte zwischen den Dienstherrn und Dienstmädchen, die wir schon in Theaterstücke von Molier gesehen haben, aber auch soziale und kulturelle Gegensätze zwischen Frankreich und Spanien.

 Die Komödie ist leicht und  ein wenig märchenhaft. Sie ist mein Antidepressivum für schlimmere Tage.

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