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DeutschAkademie
Language School Berlin

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Auf Wiedersehen!

Ewa
Berlin, am 31. März 2017

Hallo zusammen!

Heute ist der Tag, an dem ich mich verabschieden muss. Fast zwei Monate lang hat mein Abenteuer mit DeutschAkademie und mit dem Blog gedauert. Meiner Meinung nach war das eine gute Zeit.  

Ich habe viel gelernt. Die Welt der deutschen Sprache und Kultur habe ich besser kennengelernt. Ich habe interessanten Leute getroffen und viel Spaß gehabt. Mein Intensivkurs war eine Herausforderung, aber auch ein sehr gute Erfahrung. In der Gruppe interessieren sich ein paar Teilnehmer für Literatur und wir hoffen jetzt mit unserem Lehrer einen Kurs weiterzumachen – einen Literaturkurs diesmal! Alles wegen Stefan Zweigs Novellen!

Danke, dass ihr mich begleitet habt. Alles Gute und noch mehr Spaß in Berlin und mit der DeutschAkademie!

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Eine Filmempfehlung

Ewa
Berlin, am 30. März 2017

In dem Kurs haben wir viele interessante Sachen gemacht. Ein Teil davon waren Filmpräsentationen. Jeder von uns musste einen Film wählen und darüber sprechen.

Ich habe Schwierigkeiten mit der Auswahl von nur einem Filmtitel gehabt. Am Anfang habe ich gedacht, dass es gut wäre, einen polnischen Klassiker vorzustellen. Ich habe mich sogar fast für den fünften Teil der Filmreihe „Dekalog“ von Krzysztof Kieślowski aus dem Jahr 1989 entschieden. Der ganze Filmzyklus gilt doch als Meisterwerk, aber um über das Gebot „Du sollst nicht töten“ zu reden, müssten wir die Geschichte eines Mordes kennenlernen. Und nachher noch über die Todesstrafe diskutieren.

Ich wollte aber etwas lustiges und positives zeigen. „Korczak“, der Film von vor kurz gestorbenen Andrzej Wajda, habe ich auch zu düster gefunden. Der Film konnte meine Interesse in jüdische Kultur zeigen und einzigartige Pädagogik erklären, aber als Holocaustgeschichte würde er noch schwieriger als „Dekalog, Fünf“.

Es ist also kein polnischer Klassiker gekommen. Ich habe einen französischen Film „Les Femmes Du 6eme Etage“ präsentiert. Auf Deutsch heißt er „Nur für Personal!“. Der Film ist eine Komödie von Phillipe Le Guey aus dem Jahr 2010.

Die Hauptfigur, Jean-Louis Joubert – gespielt von Fabrice Luchini, ist Besitzer eines Stadthauses in exklusiver Lage in Paris. Der Film spielt im Jahr 1962. Jean-Louis arbeitet als Vermögensverwalter, seine Frau Suzanne verbringt den Tag mit Bekanntinnen und beide Söhne sind auf einem Internat. 

Seit viele Jahren arbeitet Germaine bei der Familie, kommt nun jedoch nicht mit dem Tod von Jouberts Mutter zurecht und kündigt. Suzanne entschließt sich, ein spanisches Dienstmädchen einzustellen. Sie entscheidet sich für die junge Maria, gespielt von Natalia Verbeke – eine spanische Schauspielerin argentinischer Abstammung, die erst vor Kurzem nach Frankreich gekommen ist. Und so fängt alles an!

Jean-Louis beginnt, sich für Spanien, die Sprache und die Kultur zu interessieren. Der Film zeigt nicht nur typische Liebesgeschichte zwischen den Dienstherrn und Dienstmädchen, die wir schon in Theaterstücke von Molier gesehen haben, aber auch soziale und kulturelle Gegensätze zwischen Frankreich und Spanien.

 Die Komödie ist leicht und  ein wenig märchenhaft. Sie ist mein Antidepressivum für schlimmere Tage.

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Rund um den Alexanderplatz

Ewa
Berlin, am

Räume der DeutschAkademie in Berlin befinden sich unter anderem am Alexanderplatz im „Haus des Lehrers“.  Der Alexanderplatz, auch oft Alex genannt, ist ein zentraler Punkt in Berlin-Mitte. Er ist berühmt und lebendig.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Alexanderplatz vom Militär als Paradeplatz genutzt. Seinen Namen verdankt er dem König Friedrich Wilhelm III., den ihn anlässlich des Besuches des russischen Zaren Alexander umbenannte. Im April 1945 errichten die Kampfhandlungen den Platz. In 1969 entstanden die Urania-Weltzeituhr und der 368 Meter hoch Fernsehturm. In 1989 gab es auf dem Alexanderplatz friedliche Demonstrationen gegen das DDR-Regime.

Nicht weit weg von dem Alexanderplatz steht das Rote Rathaus und der Neptunbrunnen von Berlin aus dem Jahr 1891. Und zwischen dem Platz und dem Rathaus befindet sich… Cancun Restaurant, wo oft der Stammtisch der DeutschAkademie stattfindet. Eine gute Gelegenheit neue Leute zu treffen und… Deutsch zu sprechen!

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Berlin for free. Teil 2

Ewa
Berlin, am 29. März 2017

Heute möchte ich noch ein paar Tipps – wie versprochen – zum Thema Freizeit in Berlin geben. Was kann man also kostenlos machen? Man kann zum Beispiel:

  • Einen Spaziergang entlang der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshein machen;
  • Das Sowjetisches Ehrenmal im Treptow Park aus dem Jahr 1949 bewundern;
  • Checkpoint Charlie besuchen;
  • Den Brandenburger Tor bewundern;
  • Einen Rundgang durch das Nikolaiviertel machen;

  • Einen Spaziergang rund um die Hackesche Höfe machen;
  • Sich bei einem leckeren Picknick in einem Park entspannen;
  • Straßenmusiker zuhören (besonders jetzt im Frühling oder im Sommer);
  • Karaoke im Mauerpark singen;
  • Auf Flohmärkte stöbern (es gibt sehr viele, unter anderem: Antik- und Buchmarkt am Bode-Museum, Antikmarkt am Ostbahnhof, Flohmarkt am Fehrbellinerplatz, und am Rathaus Schöneberg);
  • An den See fahren (Wannsee, Schlachtensee, Krumme Lanke, Weißer See, Tegeler See und so weiter).

 Es gibt viele Möglichkeiten, Spaß in Berlin zu haben. Manchmal auch ohne bezahlen zu müssen!

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Berlin for free

Ewa
Berlin, am 26. März 2017

Heute möchte ich ein paar gute Tipps zum Thema Freizeit in Berlin geben. Was kann man kostenlos machen? Ziemlich viel. Wir fangen mit Tanz und Musik an.

Dienstags um 13:00 Uhr kann man im Foyer der Berliner Philharmonie (Herbert-von-Krajan-Str. 1, 10785 Berlin) Kammermusik genießen. Die sogenannte Lunchkonzerte dauern von 40 bis 50 Minuten und sind kostenlos. Mittwochs gibt es eine Gratis-Einführung in den Swing-Tanz in Clärchen’s Ballhaus (Auguststr. 24, 10117 Berlin-Mitte).

Zum Thema Geschichte ist es noch mehr los in Berlin. Kostenlos kann man unter anderem das Museum „Topografie des Terrors“ besuchen (Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin). Es gilt als Erinnerungsort. Da befanden sich während des „Dritten Reichs“ die Zentralen der Staatspolizei und der SS. Außerdem ein freier Eintritt gibt es auch in das Haus der Wannsee-Konferenz (Am Großen Wannsee56-58, 14109 Berlin).

Die Reichstagskuppel (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) ist täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist aber um 22:00 Uhr. Die Kuppel kann man mit Online-Voranmeldung oder auch ohne Anmeldung besuchen.  Der Besuch ist aber von der aktuellen Arbeitssituation des Parlamentes und von Wetter- oder Sicherheitslagen abhängig.

Mehrere Tipps sind nötig? Sie kommen bald! 

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Die Rechte der Tiere

Ewa
Berlin, am 23. März 2017

Anfang dieser Woche haben wir im Kurs unter anderem ein Text von John Hadley gelesen. Hadley ist Philosophiedozent an der Western University in Australien. Dort lehrt er Ethik und politische Philosophie.

In dem Artikel „Gebt den Tieren ein Eigentumsrecht” geht es um Tierrechte und Schutz der Habitate. Die Tierrechte bekommen mehr und mehr Gewicht. Einige Länder stärken die Rechte der Tiere in der Gesetzgebung. Dieser weltweiter Trend hilft den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen. Meiner Meinung nach ist die Idee den Tieren ein Eigentumsrecht zu geben strittig, ergibt aber Sinn.

Jesper Juul, ein berühmter dänischer Pädagoge, sagte, dass nach der Verstärkung der Frauenrechte die Kinderrechte verstärkt werden müssten. Und jetzt ist auch die Zeit für Tierrechte gekommen. Ein Sachwalter kann die Interessen der Tiere vertreten und so erhalten sie, indirekt, einen Platz am Tisch.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass die Eigentümer bei der Nutzung ihres Landes Kompromisse eingehen müssen. Wir sind verantwortlich für die Natur. Die Landschaft ist keine leere Fläche. Wir brauchen ein Denken, in dem Naturräume gewürdigt werden. 

Und was gibt es neues in Berlin? Der Kater Borys spürt den Frühling…


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Fotos vom 2. Stammtisch im März

Madeline
Berlin, am

Liebe Teilnehmer,

es war gestern ein sehr unterhaltsamer Abend mit euch. Der Frühling kann nun endlich beginnen.
Anbei haben wir noch ein paar schöne Bilder für euch.

Euer DeutschAkademie Team

#DeutschAkademie #Stammtisch #CafeBerio #DeutschLernen #mitSpaßzumErfolg

 

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Auf Korczaks Spuren

Ewa
Berlin, am 21. März 2017

„Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg“ – schrieb Korczak in seinem Buch „Wie man ein Kind lieben soll“.

Janusz Korczak (eigentlich Henryk Goldszmit) war ein polnisch-jüdischer Pädagoge, Schriftsteller und Kinderarzt. Geboren in 1878 oder 1879 in Warschau, gestorben in das Vernichtungslager Treblinka in 1942. Heutzutage kennen ihn wahrscheinlich nur Pädagogik-Studenten…

Korczak formulierte Grundrechte für Kindern und setzte diese in seiner pädagogischen Praxis in zwei Warschauer Waisenhäuser um. Er rief die erste Kinderzeitung der Welt ins Leben und erprobte Formen des demokratischen Zusammenlebens.

„Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche“, meinte er.

Auf die Suche nach den Spuren von Korczak muss man nicht unbedingt nach Warschau fahren. In 1907-08 studierte er in Berlin. Später wurde eine Bibliothek im Bezirk Pankow nach Korczak genannt. Es gibt auch ein Janusz Korczak Haus in Berlin (Rathausstraße 17, nahe Rotes Rathaus).

Das Janusz Korczak Haus Berlin koordiniert die Aktivitäten der Europäischen Janusz Korczak Akademie in der Hauptstadt Deutschlands: zahlreihe Ausstellungen, Vorträge und Jugendbildung in Form von Mal- und Theaterworkshops. Die Schwerpunkten sind jüdische und Korczak-Pädagogik.

„Der Mensch will frei sein. Er will Liebe. Er will fragen dürfen und antworten, und plötzlich beginnt er zu leben, zu zeigen, was in ihm steckt. Die Welt wird einen Menschen reicher, sie wird ein Stück besser“, schrieb Korczak.

Zum Schluss noch ein Trailer zum Andrzej Wajdas Film „Korczak“ aus dem Jahr 1990:

https://www.youtube.com/watch?v=iG0GFBjdeA0

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